
Web- & VR-App-Entwicklung
Wir entwickeln Anwendungen für den Zweck, den Sie vorgeben – Firmen-App, Kundenportal, Konfigurator, internes Werkzeug oder Rundgang in der Brille. Im Browser genügt dafür ein Link; wo eine eigenständige App besser passt, wird es eine.
Wir bauen Anwendungen für jede Aufgabe, die ein Unternehmen stellt – Terminverwaltung, Immobilienportal, Angebotsrechner, Kundenbereich oder was sonst gebraucht wird. Im Browser, auf dem Telefon, in der Brille und, wo es sinnvoll ist, als eigenständige App. Die Technik richtet sich nach der Aufgabe, nicht umgekehrt. Dass wir aus der Visualisierung kommen, merkt man dort, wo es hilft: 3D, Rundgänge und VR sind bei uns ein Baustein wie jeder andere.
Sechs Anwendungen
Manchmal genügt ein kleines Werkzeug
Nicht jede Aufgabe verlangt ein großes System. Ein erheblicher Teil der Zeit, die in einem Betrieb verloren geht, steckt in kleinen, wiederkehrenden Handgriffen: Dateien umbenennen, Bilder umrechnen, Filme für die Website vorbereiten, Werte aus einem Programm in ein anderes übertragen. Jeder einzelne Vorgang dauert Minuten. Über ein Jahr gerechnet sind es Arbeitstage.
Die drei Anwendungen am Ende der Referenzen – Bildverwalter, Konverter und Videokonverter – sind aus genau solchen Handgriffen entstanden. Jede ersetzt seither eine Tätigkeit, die zuvor regelmäßig von Hand erledigt wurde; der Videokonverter entstand in weniger als einer Stunde.
Möglich ist das, weil sich die Entwicklung selbst verändert hat. Mit KI-gestützter Entwicklung ist der Aufwand für ein maßgeschneidertes Werkzeug so weit gesunken, dass es sich auch für Aufgaben lohnt, für die früher niemand ein Programm geschrieben hätte. Was Standardsoftware nicht abdeckt – weil der Fall zu speziell, der Betrieb zu klein oder der Ablauf zu eigen ist –, lässt sich heute passgenau bauen: für den eigenen Rechner, ohne Konto, ohne Abo, ohne Daten, die das Haus verlassen.
Unsere Empfehlung ist deshalb schlicht: Bevor ein Ablauf zum vierten Mal von Hand erledigt wird, lohnt sich die Frage, ob ihn nicht ein kleines Werkzeug übernehmen kann. Meist lautet die Antwort ja – und meist ist es günstiger, als man annimmt.
Der Einsatz von KI und maßgeschneiderten Anwendungen ist für viele Unternehmen die Lösung – nicht für das große Ganze, sondern für die hundert kleinen Dinge, die jeden Tag Zeit kosten.
Was dabei entsteht
Was wir gebaut haben, zeigen die Referenzen – was wir bauen können, steht hier.
- Firmen-Apps — für Kunden oder Mitarbeiter, auf dem Telefon und am Rechner: Anfragen, Termine, Dokumente, Freigaben – was Ihr Betrieb täglich braucht.
- Kundenportale — Ihr eigenes Portal mit Login: Projekte, Unterlagen, Downloads, Nachrichten. Zum Beispiel ein Immobilienportal mit Exposés, Grundrissen und Rundgängen.
- Konfiguratoren und Rechner — Angebote, Varianten oder Preise live durchspielen, mit sichtbarer Folge für Ergebnis und Kosten.
- Interne Werkzeuge — Verwaltung, Auswertung, Automatisierung: Anwendungen, die Abläufe ersetzen, die bisher von Hand liefen.
- 3D, Rundgänge und VR — wo räumliche Inhalte helfen: begehbare Szenen im Browser, Anwendungen für die Brille, mit dem LUXVIS Presenter auch als eigenständige App auf der Quest.
- Gepflegte Auslieferung — eigener Webspace oder App-Store, eigene Adresse, messbare Nutzung. Kein fremder Anbieter dazwischen.
Von der Aufgabe zur Anwendung
Aufgabe klären
Was soll die Anwendung können, wer bedient sie, was ist schon da – Daten, Systeme, Abläufe? Daraus entsteht ein Plan mit festem Umfang.
Bauen
Oberfläche, Datenhaltung und Schnittstellen entstehen Schritt für Schritt – Zwischenstände sind jederzeit im Browser anzusehen, nicht erst am Ende.
Bedienung entwerfen
Was passiert bei Klick, Wisch und Eingabe? Der Weg durch die Anwendung wird genauso entworfen wie ihr Aussehen – für die Leute, die täglich damit arbeiten.
Ausliefern
Auf Ihre Adresse, unseren Webspace oder in den Store, geprüft auf Rechner, Telefon und, wo dabei, Brille – danach pflegbar statt eingefroren.
Eine Aufgabe, die eine App lösen soll?
Erzählen Sie uns, was die Anwendung können soll. Wir sagen Ihnen, was dafür nötig ist – und was es kostet.
THE NODE – eine Website, die man betritt
LUXVIS ◆ eigene Fassung, gebaut für Bildschirm und Brille
THE NODE ist eine Website. Sie steht trotzdem auf dieser Seite, weil sie wie eine VR-Anwendung gebaut ist und nicht wie eine Seite mit einem 3D-Effekt obendrauf.
Der Raum
Ein grauer Raum mit Wabenboden, der sich in der Tiefe verliert. In der Mitte eine Drahtgitterkugel, der Kern. Um sie herum die drei Bereiche der Website als leuchtende Knoten – Leistungen, Studio, Portfolio – verbunden durch feine Linien. Oben links die Wortmarke, oben rechts Uhrzeit, Knotenzahl und die Schalter für Ton und Brille. Mehr Bedienoberfläche gibt es nicht.
Die Bedienung
- Ein Klick auf einen Knoten öffnet die nächste Ebene. Sie baut sich gestaffelt auf, drei Fenster gleichzeitig, statt auf einen Schlag zu erscheinen.
- Ein Klick ins Leere führt eine Ebene zurück – kein Zurück-Knopf, keine Brotkrumenspur.
- Überfahren lässt einen Knoten aufleuchten und gibt einen kurzen hellen Ton.
- Die Kamera fährt auf einer weichen Bahn zum gewählten Punkt. Zwischen den Ebenen gibt es keinen Ladebalken, weil nichts nachgeladen wird.
In der Brille
Dieselbe Adresse. Erkennt der Browser eine Brille, erscheint oben rechts der VR-Knopf; ein Druck darauf, und man steht im selben Raum – nur mittendrin statt davor. Die Knoten werden mit dem Controller angezielt und mit dem Auslöser geöffnet, Zielen ins Leere geht eine Ebene zurück. Es gibt keine zweite Fassung, keinen Store und keine Installation; vorausgesetzt wird ein Browser, der WebXR beherrscht.
Die Technik
| Bereich | Technik | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| 3D & Echtzeit | WebGL über three.js, eigene Shader | Der Raum läuft im Browser, ohne App und ohne Plugin |
| Auslieferung | Handgeschriebenes HTML, CSS und JavaScript, statisch ausgeliefert | Wenige Dateien, schneller Erstaufruf, kein Framework, das gepflegt werden muss |
| Anpassung | Leistungsprüfung zur Laufzeit, Detailgrad folgt der Grafikeinheit | Gleiche Adresse für starke und schwache Geräte |
| Virtual Reality | WebXR, Controller als Zeiger | Mit Brille wird aus der Seite ein begehbarer Raum |
| Schwache Geräte | Flache Ersatzansicht statt ruckelnder Szene | Auf dem Telefon bleibt alles lesbar und schnell |
Auf Rechner, Tablet und Telefon
Beim Start misst die Seite, was die Grafikeinheit leisten kann, und richtet sich danach: volle Raumtiefe am Rechner, eine ruhigere Fassung auf dem Tablet, auf dem Telefon eine schlanke senkrechte Anordnung. Die drei Aufnahmen stammen aus der laufenden Fassung, nicht aus einer Montage.
Sie haben etwas im Kopf, das man betreten können soll? Schreiben Sie uns, was Ihre Kunden sehen sollen – wir sagen Ihnen, was dafür nötig ist.
THE NODE 2 – der Knotenbaum im Wabenraum
LUXVIS ◆ räumlicher Auftritt für Bildschirm und Brille
THE NODE 2 zeigt die Inhalte einer Website nicht als Stapel von Seiten, sondern als Knoten in einem Raum. Entworfen ist sie für die Brille; am Bildschirm läuft sie unter derselben Adresse mit.
Der Raum
Eine dunkle Wand aus Waben, die sich nach allen Seiten fortsetzt. Davor hängen die vier Knoten der Wurzelebene – Startseite, Portfolio, Leistungen, Studio – als leuchtende Kugeln um den LUXVIS-Kern. Unten links steht, auf welcher Ebene man sich befindet, unten rechts ihre Zählung. Oben rechts vier Schalter: Ton, Übersicht, VR und der Sprung in die Fassung NXT LVL.
Ebene für Ebene
Ein Klick auf einen Knoten taucht ein: aus der Kugel wird eine Ebene mit eigenen Knoten. Im Portfolio sind das die Projekte, jedes mit seinem Deckbild an der Wand; darunter liegen die Ordner und zuletzt die Bilder selbst. Unter Leistungen hängen die Leistungsseiten, unter Studio Preise, Kontakt und das Rechtliche. Der Text dieser Seiten wird im Raum eingeblendet, statt ihn ein zweites Mal zu pflegen.
Die Bedienung
- Klick auf einen Knoten taucht ein, Klick ins Leere führt eine Ebene zurück.
- Ziehen mit der Maus dreht den Blick, Mausrad und WASD fliegen, Q und E gehen hoch und runter. Man ist also nicht an die geführte Bahn gebunden; die Taste F holt darauf zurück.
- Auf dem Telefon dreht ein Finger, zwei Finger schieben vor und zurück.
- Rechtsklick oder Leertaste setzen einen Schuss auf die Wand, und hin und wieder zieht ein Schiff durch den Raum. Das ist Spielerei – sie steht niemandem im Weg und zeigt nebenbei, dass in so einem Raum mehr möglich ist als Klicken.
In der Brille
Wird eine Brille erkannt, startet THE NODE 2 direkt in VR; der Eintreten-Klick am Anfang ist zugleich die Geste, die der Browser dafür verlangt. Im Raum wird mit dem Controller gezielt, die zweite Taste geht eine Ebene zurück, und zielt der Strahl ins Leere, erscheint an seiner Spitze das Zeichen dafür. Alles Leuchtende ist in VR gedämpft: helle Flächen addieren sich dort auf, und man sitzt mitten darin.
Die Technik
| Bereich | Technik | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| 3D & Echtzeit | WebGL über three.js, eigene Shader | Dieselbe Szene am Bildschirm und in der Brille |
| Auslieferung | Handgeschriebenes HTML, CSS und JavaScript, statisch ausgeliefert | Wenige Dateien, schneller Erstaufruf, nichts, was veraltet |
| Inhalt | Die Seitentexte werden im Raum eingeblendet | Ein Textbestand, keine zweite Pflege |
| Virtual Reality | WebXR, Start direkt in VR bei erkannter Brille | Kein zweiter Weg, keine App, kein Store |
| Ton | Kurze Bedientöne und ein Flugklang, kein Dauerklang | Bleibt auch nach zehn Minuten erträglich |
Auf Rechner, Tablet und Telefon
Die Wabenwand trägt jedes Format: am Rechner steht sie breit, auf dem Tablet und dem Telefon rücken die Knoten enger zusammen und die Beschriftungen werden größer. Die Aufnahmen stammen aus der laufenden Fassung.
Ein Objekt, ein Portal oder ein Exposé, das man betreten können soll? Erzählen Sie uns davon.
Galerie-Strecke – vom Renderordner bis zum Kundendownload
LUXVIS ◆ eigene Anwendung, seit August 2026 im täglichen Betrieb
Diese Referenz ist keine Website, sondern die Anwendung, mit der LUXVIS die eigenen Bilder verwaltet: ein Programm auf dem Arbeitsrechner, eine Annahmestelle auf dem Server, ein geschützter Verwaltungsbereich und ein Kundenbereich zum Herunterladen. Sie steht hier, weil sie zeigt, wie eine Firmen-App aussieht, wenn sie an einer echten Arbeit hängt statt an einer Vorführung.
Der Weg einer Aufnahme
Gerendert wird in einen Ordner – die Ordnerstruktur ist die Gliederung. Der erste Ordner ist das Projekt, die Ordner darunter sind die Abschnitte: Grundrisse, Außenperspektiven, Innenperspektiven. Mehr wird nicht eingetragen. Das Werkzeug auf dem Rechner liest diesen Baum, erzeugt aus jeder Aufnahme drei Größen (900, 2000 und 2560 Bildpunkte) und meldet beides an den Server. Dort entstehen daraus die Objektseite und die Kachel im Portfolio. Der Bestand umfasst derzeit acht Projekte mit 532 Aufnahmen.
Das Werkzeug auf dem Rechner
Ein einzelnes Fenster ohne Installationsprogramm. Es kennt den Portfolio-Ordner, die gewünschte Reihenfolge der Abschnitte und die Adresse der Annahmestelle; ausgewiesen wird es über einen Schlüssel, nicht über ein Passwort im Skript. Vor dem Hochladen fragt es, was oben schon liegt, und lädt nur, was fehlt. Eine Aufnahme, die nur den Ordner gewechselt hat, erkennt es an Dateiname und Originalmaßen – sie wird umbenannt statt ein zweites Mal übertragen.
Die Verwaltung
Der geschützte Bereich ist die zweite Hälfte der Anwendung. Das Dashboard zeigt, wer gerade auf der Seite ist und wie sich die Besuche entwickeln – gerechnet aus den Protokollen des Webservers, ohne Zählpixel und ohne Cookie. Daneben liegen die Auffindbarkeit der eigenen Seiten, die betreuten Kundenseiten, die Preisdaten, die Uploads von der Kontaktseite und die Sicherung.
Im Galerien-Bereich steht, was das Werkzeug gemeldet hat: Titel und Unterzeile lassen sich ändern, die Reihenfolge verschieben, eine Galerie ganz entfernen – dann verschwinden auch ihre Dateien vom Server. Was auf der Festplatte fehlt, wird als vermisst markiert und nie von selbst gelöscht.
Der Kundenbereich
Zu jedem Kunden gehört eine Kennung, ein Passwort und die Liste der Projekte, die er sehen darf. Nach der Anmeldung liegen dort seine Aufnahmen – einzeln, abschnittsweise oder als ein Paket. Ausgeliefert wird immer die beste vorhandene Fassung: liegt die unveränderte Renderdatei auf dem Server, geht diese heraus, sonst die größte Webfassung. Jede Zeile sagt, welche von beiden es ist. Die Ablage der Originale ist gesperrt; der einzige Weg dorthin führt über den angemeldeten Kunden.
Der Kunde sieht nach der Anmeldung zuerst seine Projekte als Kacheln mit Deckbild, Anzahl der Aufnahmen und Gesamtgröße. Ein Klick führt in das Projekt: dort stehen die Abschnitte so, wie sie auch auf der Galerieseite stehen, jede Aufnahme mit Vorschau, Dateiname, Größe und Bildmaßen. Herunterladen lässt sich alles einzeln, abschnittsweise oder als ein Paket.
Die Technik
| Bereich | Technik | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Auf dem Rechner | Python mit Tkinter, Bildgrößen über Pillow | Ein Fenster, kein Installationsprogramm, läuft neben dem Rendern mit |
| Übergabe | HTTPS an eine eigene Annahmestelle, ausgewiesen über einen Schlüssel | Kein FTP-Programm und kein Passwort im Skript |
| Server | PHP ohne Datenbank, der ganze Bestand in einer Datei | Wenige Dateien, jederzeit lesbar und sicherbar |
| Verwaltung | Anmeldung mit bcrypt, CSRF-Marken, Sperre nach fünf Fehlversuchen | Der Zugang liegt nicht offen herum |
| Zahlen | Auswertung der Serverprotokolle, dazu ein eigenes Langzeit-Archiv | Kein Zählpixel, kein Cookie, keine Daten außer Haus |
| Kundenbereich | Eigener Zugang je Kunde, Originale in gesperrter Ablage, Pakete ohne Neuberechnung | Der Kunde bekommt genau seine Dateien, unverändert |
Was noch dranhängt
Dieselbe Verwaltung pflegt die Preisdaten, aus denen der Rechner auf der Kontaktseite seine Summen bildet, nimmt Dateien von Interessenten bis fünf Gigabyte entgegen (im Browser in Blöcke zerlegt, weil der Webspace je Anfrage weniger annimmt) und prüft die betreuten Kundenseiten auf dieselben Punkte wie die eigene. Es ist ein Bestand, eine Anmeldung, ein Ort.
Eine Anwendung, die an Ihrer eigenen Arbeit hängt statt an einem fremden Anbieter? Erzählen Sie uns, was sie können soll.
Bildverwalter – der Server als Bildersammlung
LUXVIS ◆ eigene Anwendung, seit September 2026 im täglichen Betrieb
Ein FTP-Programm zeigt Dateinamen. Wer damit Aufnahmen auf einem Server durchsehen, aussortieren oder neu einsortieren will, lädt jede Datei erst herunter, um zu sehen, was sie ist. Der Bildverwalter dreht das um: er verbindet sich mit demselben Server, zeigt aber Bilder statt Namen – als Kacheln, in der Gliederung der Website, mit Titelbild-Marke und Papierkorb. Er steht hier als Beispiel für ein internes Werkzeug, das eine tägliche Handreichung ersetzt.
Der Bestand als Bild
Links stehen die Projekte mit der Anzahl ihrer Aufnahmen, rechts das gewählte Projekt in seinen Abschnitten – Bad, Flur, Schlafen, Wohnen und Küche, so wie sie auch auf der Objektseite erscheinen. Jede Aufnahme ist eine Kachel mit ihrem Namen darunter, die Kachelgröße lässt sich stufenlos ziehen, ein Doppelklick öffnet die Großansicht. Ein Verweis „Seite öffnen“ führt zur öffentlichen Objektseite desselben Projekts. Die Fußzeile nennt den Stand: 27 Projekte, 1094 Aufnahmen, Zeitpunkt des letzten Einlesens.
Die Bedienung
Hochladen heißt hineinziehen: Dateien aus dem Explorer in einen Abschnitt fallen lassen, der Rest läuft von allein. Verschieben setzt eine Aufnahme in einen anderen Abschnitt oder ein anderes Projekt, „Als Titelbild“ bestimmt die Kachel des Projekts. Die Entf-Taste löscht – aber nicht endgültig: die Datei wandert in einen Papierkorb auf dem Server, aus dem sie zurückgeholt werden kann, bis er geleert wird. Strg+Z nimmt den letzten Schritt zurück. Vor dem Löschen fragt das Programm nach, wenn man das so eingestellt hat.
Die Server
Das Programm kennt mehrere Server und wechselt zwischen ihnen. Je Eintrag: Protokoll (SFTP, FTP oder FTPS), Host, Port, Benutzer, Passwort und Startordner. Wird zusätzlich die öffentliche Adresse eingetragen, unter der der Startordner im Web liegt, kommen die Vorschaubilder nicht über die Dateiverbindung, sondern schneller über HTTPS. Auf luxvis.net weiß das Programm um die Gliederung des Portfolios – Projekte und Abschnitte –, auf anderen Servern arbeitet es als Bildbrowser über Ordner. Beim Hochladen erzeugt es auf Wunsch die drei Webfassungen (900, 2000 und 2560 Bildpunkte), die die Website erwartet.
Die Technik
| Baustein | Was das bedeutet |
|---|---|
| Windows-Anwendung, eine Datei | Kein Installationsprogramm, an die Taskleiste anheftbar, startet ohne Konsolenfenster. |
| SFTP, FTP, FTPS | Dieselben Zugänge wie bei jedem FTP-Programm; der Server braucht nichts Zusätzliches. |
| HTTPS, wenn möglich | Liegt der Startordner im Web, kommen die Bilder über die normale Webadresse – deutlich schneller als über die Dateiverbindung. |
| Papierkorb auf dem Server | Gelöschte Dateien werden verschoben, nicht entfernt. Zurückholen und Leeren im Programm. |
| Webfassungen beim Upload | Aus jeder Aufnahme entstehen die Größen, die die Website ausliefert. |
| Portfolio-Logik auf luxvis.net | Projekte, Abschnitte und Titelbild sind dieselben wie in der Verwaltung der Website; die Objektseite ist einen Klick entfernt. |
Wozu das taugt
Der Bildverwalter macht nichts, was ein FTP-Programm nicht auch könnte. Er macht es nur so, wie man über Bilder denkt: sehen, greifen, ablegen. Das ist der Grund für viele interne Werkzeuge – nicht eine neue Fähigkeit, sondern eine alltägliche Aufgabe, die nicht mehr im Weg steht.
Eine Aufgabe in Ihrem Betrieb, die täglich Zeit kostet, weil das Werkzeug nicht passt? Erzählen Sie uns, worum es geht.
LUXVIS Konverter – WebP und HEIC in Mengen
LUXVIS ◆ eigene Anwendung, September 2026
Zwei Formate, die ständig ankommen und ständig stören: animierte WebP-Bilder, die kaum ein Programm außer dem Browser abspielt, und HEIC-Fotos vom iPhone, die Windows und viele Werkzeuge nicht öffnen. Die üblichen Wege sind ein Online-Dienst mit Upload oder ein Programm, das Datei für Datei bedient werden will. Der Konverter nimmt stattdessen ganze Ordner, arbeitet sie auf allen Kernen des Rechners parallel ab und lässt die Bilder dabei so, wie sie sind: Originalgröße, volle Qualität. Er steht hier als Beispiel für ein kleines Werkzeug, das eine wiederkehrende Handarbeit vollständig übernimmt.
Die Bedienung
Dateien oder Ordner auf die Fläche ziehen – oder über die Knöpfe wählen. Unterordner werden auf Wunsch mit durchsucht, die Anwendung sammelt alles, was sie kennt, und zeigt die Zahl. „Konvertieren“ startet, derselbe Knopf bricht ab; das Protokoll rechts nennt je Datei Ergebnis, Größe vorher und nachher und die Dauer, die Summe steht am Ende. Ausgabe wahlweise neben dem Original oder in einen Zielordner, in dem die Ordnerstruktur nachgebaut wird. Was schon da ist, wird übersprungen – ein zweiter Lauf über denselben Ordner erledigt nur das Neue.
WebP → GIF
GIF kennt 256 Farben und nur ganz oder gar nicht transparente Bildpunkte. Der Konverter rechnet deshalb eine gemeinsame Palette aus einer Stichprobe aller Bilder der Animation – so flackert das Dithering nicht von Bild zu Bild, wie es bei einer Palette je Einzelbild passiert; wer die maximale Farbzahl je Bild will, schaltet um. Die Bildzeiten werden auf das 10-Millisekunden-Raster von GIF gelegt, mit Übertrag, damit die Gesamtlänge der Animation exakt erhalten bleibt. Schleifenzahl und Transparenz werden übernommen; nicht animierte WebP-Dateien werden nach Wahl GIF, PNG oder übersprungen.
HEIC → JPG
Die Qualität ist einstellbar von 80 bis 100, Vorgabe 95 ohne Farbunterabtastung – praktisch verlustfrei. Die Drehung aus den Aufnahmedaten wird ins Bild übernommen, statt sie dem nächsten Programm zu überlassen. EXIF-Daten, Farbprofil und das Änderungsdatum der Datei bleiben erhalten, wenn man es so lässt: Die Fotos sortieren sich im Zielordner weiter nach Aufnahmezeit.
Die Technik
| Bereich | Technik | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Programm | Python, Oberfläche mit CustomTkinter, als einzelne EXE gebaut | Eine Datei, kein Installationsprogramm, an die Taskleiste anheftbar |
| Bilder | Pillow, HEIC über pillow-heif (libheif) | Dieselben Bibliotheken, die auch in Serverwerkzeugen laufen – geprüft und gepflegt |
| Parallel | Ein Prozess je Kern, Anzahl per Regler | Hunderte Dateien in Minuten statt Stunden; der Rechner bleibt bedienbar, wenn man einen Kern frei lässt |
| Palette | Gemeinsame Palette aus bis zu 32 Probe-Bildern, Median-Cut, Floyd-Steinberg-Dithering | Ruhige Animationen ohne Flackern |
| Schreiben | Erst in eine temporäre Datei, dann umbenennen | Ein Abbruch hinterlässt nie eine halbe Datei |
| Einstellungen | JSON im Benutzerprofil | Der nächste Start sieht aus wie der letzte |
| Ohne Fenster | Kommandozeilenmodus mit denselben Optionen und Protokolldatei | Lässt sich in Stapeldateien und geplante Aufgaben einbauen |
Wozu das taugt
Ein Werkzeug wie dieses ersetzt keinen großen Bildeditor. Es ersetzt die halbe Stunde, die jede Woche in Dateidialogen und Online-Diensten verschwindet – und es tut es ohne Konto, ohne Upload und ohne Abo. Die meisten Betriebe haben zwei oder drei solcher Handgriffe.
Welcher ist Ihrer? Erzählen Sie uns, was Sie regelmäßig von Hand erledigen.
LUXVIS Videokonverter – vom Rohfilm zur Webfassung
LUXVIS ◆ eigene Anwendung, September 2026
Jeder Film aus der Visualisierung kommt als Rohfassung an: 4K, hohe Bitrate, oft mehrere Gigabyte. So gehört er ins Archiv, nicht auf eine Website – dort müsste jeder Besucher die ganze Datei laden, bevor das erste Bild steht. Für die Galerien auf luxvis.net braucht es eine Webfassung: deutlich kleiner, in einem Format, das jeder Browser abspielt, und so gebaut, dass die Wiedergabe beginnt, bevor die Datei ganz da ist. Bisher hieß das: ffmpeg-Befehle nachschlagen, je Film von Hand eintippen, warten. Der Videokonverter macht genau diese Fassung – aus einzelnen Filmen oder ganzen Ordnern, ohne dass man einen Befehl kennen muss. Er entstand in weniger als einer Stunde und steht hier als Beispiel dafür, wie klein ein Werkzeug sein darf, das eine wiederkehrende Arbeit vollständig übernimmt.
Die Bedienung
Videos oder Ordner auf die Fläche ziehen – oder über die Knöpfe wählen. Unterordner werden auf Wunsch mit durchsucht, die Anwendung sammelt alles, was sie kennt (MP4, MOV, MKV, AVI, MTS und weitere), und zeigt Zahl und Gesamtgröße. „Umwandeln“ startet, derselbe Knopf bricht ab; zwei Balken zeigen den Fortschritt der aktuellen Datei und der ganzen Liste, dazu Geschwindigkeit und die verbleibende Zeit – gerechnet über die Laufzeiten aller Filme, nicht über die Dateizahl. Das Protokoll rechts nennt je Film Auflösung, Größe vorher und nachher und den benutzten Encoder, die Summe steht am Ende.
Die Ausgabe landet wahlweise in einem Unterordner „web“ neben dem Original, daneben mit dem Zusatz „-web“ oder in einem Zielordner, in dem die Ordnerstruktur der Quelle nachgebaut wird – so kann der Ordner unverändert per FTP in die Galerie. Was schon da ist, wird übersprungen, eigene Ausgaben werden nie ein zweites Mal umgewandelt: Ein zweiter Lauf über denselben Ordner erledigt nur das Neue.
Was die Webfassung ist
H.264 im High-Profil, 4:2:0-Farbabtastung, Ton als AAC – die Kombination, die jeder Browser, jedes Telefon und jede Brille ohne Umweg abspielt. Die lange Seite wird auf 1920 Bildpunkte begrenzt; verkleinert wird nur, vergrößert nie, und ein Hochkant-Film bleibt hochkant. Die Bitrate ist gedeckelt, damit auch Szenen mit viel Bewegung keine Spitzen erzeugen, die eine Mobilverbindung ins Stocken bringen. Der Index der Datei wird an den Anfang geschrieben („faststart“): Der Browser kennt die Struktur, sobald die ersten Bytes da sind, und beginnt mit der Wiedergabe, während der Rest noch lädt.
Die Qualität ist einstellbar von 18 bis 30 – 23 ist der Mittelweg, 20 für Showreels, 26 für lange Rundgänge –, die lange Seite von 1280 bis 4K oder Original. Auf Wunsch wird die Bildrate auf 30 begrenzt, der Ton entfernt oder ein Standbild als JPG danebengelegt, das als Vorschaubild dient.
Die Technik
| Bereich | Technik | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Programm | Python, Oberfläche mit CustomTkinter, als einzelne EXE gebaut | Eine Datei, kein Installationsprogramm, an die Taskleiste anheftbar |
| Umwandlung | ffmpeg und ffprobe, als eigene Programme angesteuert und automatisch gefunden | Dasselbe Werkzeug, mit dem Sender und Streamingdienste arbeiten – ohne dass man es bedienen können muss |
| Encoder | NVIDIA NVENC auf der Grafikkarte, geprüft mit einem echten Probelauf beim Start; fällt er aus, übernimmt x264 auf dem Prozessor – automatisch, je Datei | Sekunden statt Minuten je Film; auf einem Rechner ohne passende Grafikkarte läuft es trotzdem |
| Fortschritt | ffmpeg meldet die verarbeitete Laufzeit über eine Leitung, die Anwendung rechnet sie gegen die Gesamtlaufzeit aller Filme | Eine ehrliche Restzeit, auch wenn ein kurzer und ein langer Film in derselben Liste stehen |
| Schreiben | Erst in eine temporäre Datei, dann umbenennen; das Datum des Originals wird übernommen | Ein Abbruch hinterlässt nie eine halbe Datei, und die Webfassung sortiert sich wie ihr Original |
| Priorität | Der Encoder läuft mit niedriger Prozesspriorität | Der Rechner bleibt währenddessen bedienbar |
| Einstellungen | JSON im Benutzerprofil | Der nächste Start sieht aus wie der letzte |
| Ohne Fenster | Kommandozeilenmodus mit denselben Einstellungen; Ordner auf die EXE ziehen startet den Lauf | Lässt sich in Stapeldateien und geplante Aufgaben einbauen |
Wozu das taugt
Aus Rohfilmen mit mehreren hundert Megabyte werden Webfassungen von zwanzig bis dreißig Megabyte, die auf jedem Gerät sofort anlaufen – und der Weg dorthin ist ein Ziehen und ein Klick. Was vorher je Film einige Minuten Handarbeit und einen nachgeschlagenen Befehl brauchte, läuft jetzt für einen ganzen Projektordner nebenbei.
Welche Datei bereiten Sie regelmäßig von Hand für das Netz vor? Erzählen Sie uns davon.